Montag, 15. April 2013

10.000

Es hat nur etwas mehr als ein Jahr gedauert, um 10.000 Zugriffe zu erreichen. Das gibt uns die Motivation an unserem Blog weiter zu arbeiten. Wir denken auf dem richtigen Weg zu sein, um genau die Karpfenangler zu erreichen, welche einen vernünftigen Zugang zu diese schönen Hobby haben. Wenn ihr uns mehr Feedback geben wollt, nützt bitte die Kommentarmöglichkeiten. Gibt es Themen, welche Euch interessieren, dann schreibt uns! Wir sind dankar über jeden Input der über Euch kommt und ein spannendes Thema dadurch aufmacht.

Jürgen & Andreas

Sonntag, 24. März 2013

Die Karpfenwelt mit Go Pro

Die Go Pro ist eine der vielseitigsten Kameras überhaupt, die spektakuläre Filmaufnahmen bei allerlei Aktivitäten liefert. Extremsportler verwenden sehr gerne diese Kamera wie z.B.
Felix Baumgartner bei seinem Stratos Sprung. Die Go Pro eignet sich für so gut wie alle  Freizeitaktivitäten und hält tolle Erlebnisse in Bild und Ton in ausgezeichneter Qualität fest. 
Wilde Unterwasserwelt .....


...... Heimat unser Karpfen


Als ich kürzlich durch einen guten Deal die "Hero 2" von meinem Bruder erwerben konnte, nützte ich rasch die erste Gelegenheit die Welt der Karpfen unter Wasser zu erkunden und das Ergebnis meiner ersten Versuche hat mich begeistert! Der Einblick in die Unterwasser-welt war und ist für mich immer spannend, egal ob mit Schnorchel und Taucherbrille oder mit der Pressluftflasche. Der Blick unter Wasser hilft uns beim Karpfenangeln weiter. Durch die Go Pro hat sich nun eine weitere Möglichkeit eröffnet den Lebensraum unserer Zielfische zu erkunden. Ja sogar mehr, denn selbst bei einem echten Tauchgang sind Karpfen recht schwierig zu filmen oder zu fotografieren. Mein Bruder ist ein sehr erfahrener Taucher und erzählt, dass die Karpfen vor den aufsteigenden Luftblasen, die beim Ausatmen entstehen, erschrecken und schnell die Flucht ergreifen. Sehr selten ist es daher auch möglich diese Fische direkt beim Fressen zu beobachten.
Die meisten von uns kennen die tollen " Korda" Videos, welche uns viele Einblicke im Verhalten der Karpfen vorallem bei der Nahrungsaufnahme gegeben haben und welche Auswirkungen sich daraus auf unsere Köderpräsentationen ergeben können.
.....mystisch
Mit diesen Bildern im Kopf machte ich mich trotz noch winterlichen Bedingungen auf den Weg zu einem Freund, der ein tolles Gewässer besitzt. Eine schöne Schottergrube mit einem guten Fischbestand und klarem Wasser. Im Vorfeld hatte ich mir einen 4 Meter langen, teilbaren  Kescherstock besorgt und eine entsprechende Vorrichtung gebastelt, um die Go Pro zu montieren. Wir waren beide sehr aufgeregt als wir ins Boot stiegen und die Kamera zu Wasser ließen. Langsam fuhren wir das Ufer entlang. Stellenweise gibt es im Uferbereich viele Hindernisse, welche gute Unterstände für die Fische bieten. Nach geraumer Zeit waren wir mit unsere Erkundungstour fertig und gespannt, was wir zu sehen bekommen sollten. Schon am kleinen Display der Kamera waren tolle Bilder zu sehen, doch erst zu Hause am PC war ich hoch erfreut. Sehr mystisch war die Unterwasserwelt und ich hatte auch den einen oder anderen Karpfen vor der Linse! Am nächsten Tag forderte ich mein Glück noch mehr heraus. Mit einer Dose Mais wollte ich einen Platz füttern und die Kamera dort platzieren. Sie sollte eine Stunde in aller Ruhe ausharren dürfen und trotz der niedrigen Wassertemperatur waren wir zuversichtlich. Als wir uns dann wieder zum Platz schlichen konnten wir in der Nähe tatsächlich ein paar dunkle Schatten erkennen. Es waren wirklich ein paar Karpfen in der 8-10 kg Klasse unterwegs gewesen und wir hofften, dass sie vielleicht auch an unseren Platz vorbei gekommen sind. 

Hier waren Karpfen am Werk!
Als ich am Abend dann neuerlich am PC saß war ich sehr aufgeregt. Es war schon toll zu sehen wie der Mais wie Goldregen langsam zu Boden sank und einen sehr netten kleinen Futterteppich kreierte. Dann kam der erste Hecht ins Bild und verweilte eine zeitlang ruhig und bewegungslos über dem Futterplatz. Es dauerte rund 15 Minuten und dann sah ich zwei dunkle Schatten die näher kamen und da waren sie plötzlich! Und es gesellten sich noch zwei weitere dazu. Drei Schuppen- und ein Spiegelkarpfen überschwommen immer wieder ruhig und gelassen den gelben Futterteppich. Sie machten aber keinen wirklich interessierten Eindruck. Sie verschwanden dann aus dem Bild um nach einer gewissen Zeit wieder zu kommen. Und dann plötzlich drehte ein Schuppi seinen Kopf nach unten und saugte mit einer anschließenden Staubwolke ein paar Maiskörner ein. Das war genau das was ich sehen wollte und der Bursche hatte mir den Gefallen tatsächlich gemacht! Es blieb die einzige Nahrungsaufnahme während der Filmzeit doch ich war mehr als zufrieden. Mich hat dieser erste Versuch mehr als motiviert hier ordentlich weiter zu arbeiten. Ich habe noch viel mit der Go Pro vor und hoffe sehr, die eine oder andere spektakuläre Filmaufnahme in Zukunft machen zu können.

Die Fotos für den Blog sind ein Auszug aus meinem Film.




























Ruhig und majestetisch
















Big Fish aus der Tiefe - einfach aufregend!

















Hier zu angeln ist gefährlich!




















Allen Karpfenangelnden Go Pro Besitzern wünsche ich viel Glück und tolle Aufnahmen. Es ist ganz einfach eine geile Sache :)!


Andreas Karrer

Montag, 18. März 2013

Kaltwassertaktik


Ein Hakenköder in Pelletsform hat mir bei kalten Wassertemperaturen schon sehr oft zum Erfolg verholfen. Speziell im ganz zeitigen Frühjahr oder im Spätherbst verwende ich gerne Trigga Ice Hook Pellets. Ich bin auch wirklich ein Fan von Dosenmais. Diese kleinen hellen und süßen Körner sind ganz einfach ein Magnet für Karpfen, speziell bei kalten Wasser. Selbstverständlich ist der Süßmais auch in der wärmeren Jahreszeit ein Erfolgsgarant aber bei aktiven Kleinfischen nicht immer die beste Wahl. Die Karpfen sind bei der Futtersuche unter 10 Grad Wasser-temperatur noch nicht sehr aktiv und aus diesem Grund setze ich gerne hochattraktives Futter in kleineren Mengen ein. Zumeist starte ich die neue Saison an kleineren, flachen Gewässern sobald das Eis geschmolzen. Über das Stalken habe ich ja bereits berichtet aber mich reizt es natürlich auch schon zeitig im Frühjahr eine Nacht im Bivvy zu verbringen. Und Dosenmais spielt dann eine gewichtige Rolle.
Zuerst leere ich die Flüssigkeit der Maisdose in eine extra Schüssel, schütte die Maiskörner in einen Behälter und ergänze mit Trigga Ice Pellets ( Mini und Standard ). 
Zusätzlich kommen Kokosnussraspeln dazu und danach wird das ganze mit Mulitmino oder Nutramino übergossen.


Zumindest 12 Stunden lasse ich die Sache stehen, damit sich die Maiskörner und die Pellets ordentlich mit dem roten Saft ansaugen. Am nächsten Tag kommt dann etwas Groundbait dazu - ich verwende gerne den Method Mix von Nutrabaits - und vermenge das ganze noch mit dem originalen Saft des Dosenmais. Die gut getränkten Kokonussraspeln haben trotzdem genug Auftrieb um an die Wasseroberfläche steigen und genau das will ich. Der Method Mix bildet eine tolle und attraktive Wolke im Wasser und am Grund liegen für die Karpfen die hellen und süßen Maiskörner sowie die weichen Pellets. Ein herrlich gedeckter Tisch an dem die Karpfen selbst bei Trägheit nicht vorbei schwimmen können. Als Hakenköder verwende ich dann zumeist Hakenpellets und gerne einmal ein halbiertes 12mm Pineapple N-Butyric Pop Up als Schneemann. Mein Rig ist dann sehr einfach, denn über den Winter haben die Karpfen meistens das erlebte des Vorjahres vergessen und sind nicht so vorsichtig wie sie es vielleicht im Herbst sind.

Die Wassertemperatur lag deutlich unter 10 Grad
Füttern lässt sich es sich natürlich 
am besten vom Boot aus aber auch mit einem Baitboat oder mit der Spod Rod funktioniert das bestens. 
Allerdings sollte man bei flachen Gewässern die Futterrakete vor dem Aufschlag am Wasser abbremsen um somit ein tiefes Eintauchen der Rakete mit viel Lärm zu verhindern.

Diese Taktik hat mir schon sehr viele schöne Karpfen bei kalten Wassertemperaturen beschert.




Tight lines
Andreas Karrer

Sonntag, 3. Februar 2013

Ready for Blue Oyster

Bill Cottam ist seit mehr als 25 Jahren in der Köderindustrie tätig und die Firma Nutrabaits liefert seit dieser Zeit hochwertige Baits für Karpfenangler. Der BFM ( Big Fish Mix ) und Trigga sind wohl die bekanntesten Boiliemischungen aus dem Hause Nutrabaits und in ganz Europa bekannt.
Bill dachte, dass ihn nach einer so langen Zeit im Geschäft nichts mehr überraschen könnte, doch nach seiner eigenen Aussage lag er damit falsch.

Mit der Entwicklung eines neuen Liquids namens "Blue Oyster" wurde selbst er überrascht. Produkte, welche aus Muscheln hergestellt werden waren schon immer interessant. Die Ergebnisse und Rückmeldungen der Testangler waren derart überwältigend, wie es sie im Vorfeld noch gegeben hatte. Natürlich gibt es kein Wundermittel, doch "Blue Oyster" muss ganz einfach einen besonderen Fressreiz beim Karpfen auslösen. Der zum Liquid entwickelte Blue Oyster Mix ist sehr hochwertig, schnell verdaulich und hat eine offene Struktur. Der Mix beinhaltet das hochintensives Blue Oyster Pulver, eine Kombination aus Milch- und Weizenproteinen, eine kleinere Menge an Qualitätfischmehl, eine Mischung aus verschiedenen Vogelfutter, groben getrockneten Meeresalgen, Weizenkeimen, gemahlenen Mais, Mineralstoffen, Vitaminen und einen guten Anteil an Betaine HCI.






Ich habe für die heurige Saison meine Tiefkühltruhen bereits gefüllt! Der Mix ließ sich perfekt verarbeiten, hat eine wie von mir bevorzugte offene Struktur und die Boilies härten bei normaler Kochzeit sehr gut aus.

Die empfohlene Dosierung des Blue Oyster Liquids pro kg Mix liegt zwischen 12 und 20 ml. Diese erscheint anfangs relativ hoch aber Blue Oyster ist weit mehr als ein normales Flavour! Ich habe zusätzlich 1 ml N-Butyric und 15 ml Salmon Oil verwendet. Einfach genial :) !!

Andreas Karrer

Dienstag, 22. Januar 2013

Covershots

Das englische Magazin Carpworld gehört zu den auflagenstärksten Fachzeitschriften in England und berichtet vornehmlich über das Karpfenangeln in England auf einem sehr guten Niveau.
Der International Carper als Bestandteil von Carpworld, informiert die Leser was denn so alles am Kontinent und auf der restlichen Welt in Sachen Karpfenfischen passiert. Neben Bildern und Fangberichten von imposanten Fängen gibt es auch interessante Artikel monatlich zu lesen.  
Nach dem Tod von Kurt Grabmayer spielt unser Land in der internationalen Szene eigentlich eine untergeordnete Rolle, obwohl in Österreich große Karpfen gefangen werden, die keinen internationalen Vergleich zu scheuen brauchen.
Frankreich, Deutschland, Belgien etc stehen in der Berichterstattung weit voraus. Es liegt wohl daran, dass die englischen Autoren so gut wie nie unser schönes Land als Karpfenangler besuchen. Aber es ist wahrscheinlich ohnehin besser so!
Gerade deshalb freut es mich, dass es in der Oktober 2011 und Dezember 2012 Ausgabe am Titelblatt des International Carper österreichische Karpfen zu sehen gibt.



Andreas Karrer

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Goldener Herbst

Es war heuer im Vergleich zu den letzten Jahren eine recht schwierige Saison. Ich war wirklich viel am Wasser und habe mit Begeisterung geangelt. Genossen habe ich jede Minute allemal aber es lief ganz einfach hier in Österreich nicht. So viele Blanks an meinen mir bekannten Gewässern hatte ich schon lange nicht. Aber wo ein Tal ist geht es wieder einmal bergauf! Am Ende der Saison wurde meine Ausdauer dann doch noch belohnt. Anfang November wollte ich es ein letztesmal wissen und motivierte meinen Freund Karl zu einer drei Nächte Sitzung. Es war schon kühl und die Zeltheizung nahezu der wichtigste Ausrüstunggegenstand. Karl bereut wahrscheinlich noch heute, dass er mit mir das 2 Mann Zelt geteilt hat. Vielleicht hatte ich doch etwas zu viel Rumtee, der mich scheinbar zum lauten Atmen brachte. Ich schnarchte wie ein Bär.... hat mir zumindest Karl gesagt :).

Der Herbst in all seiner Pracht
Ich vertraute wieder einmal einer Rute mit der Taktik, welche mir im Vorjahr zu gutem Erfolg verholfen hat. Über einer ordentlichen Menge Süßmais präsentierte ich mein Plum/Caproice 15 mm Pop Up. Zehn Stunden im Wasser waren anscheinend genug und ich hatte meinen Run. Es war schon dunkel und durch den Nebel war kaum etwas zu sehen. Karl steuerte trotzdem zielgerichtet das Boot und nach einem kurzem Drill tauchte vor uns ein Karpfen auf, den ich in der Vergangenheit bereits bei Freunden auf der Matte bewundern durfte. Es war einer der Karpfen, den ich immer schon fangen wollte und nun wurde es Wirklichkeit. Das schöne daran war noch, dass dieser Beauty erstmals die 30kg Marke knackte. Bei einer Länge von 110cm wog der Fisch 30,60kg!

Ein sehr schöner Saisonabschluß!




In diesem Sinne viel Erfolg für 2013!



Andreas Karrer

Freitag, 14. Dezember 2012

100 Meter plus

Wunderbare Aussicht
Als Jürgen den Motor startete und ich die Playtaste für die alt bewährte "Guns N` Roses" CD drückte, wussten wir, dass erneut eine lange Fahrt vor uns lag. Wir hatten auch genügend Red Bull in der Kühltasche um uns für die Reise durch die Nacht wach zu halten. Immerhin lagen wieder einmal mehr als 1000 km vor uns. Es war unsere 25igste gemeinsam Session und wir waren bereit für unser nächstes Abenteuer. Der See zählt mit Sicherheit nicht zu den bekannten Gewässern und genau dieser Umstand machte es für uns so spannend. Recherchen im Internet waren schwierig, weil relativ wenig Informationen zu finden waren aber unsere in Vergangenheit geknüpften Freundschaften im Ausland ermöglichten uns einen Besuch an diesem 600 ha See.

Wenig Platz
Steile Ufer
Als wir wie immer übermüdet ankamen, empfingen uns unsere Freunde sehr herzlich und nach einem guten Kaffee waren wir rasch auf dem Weg zum See. Dort angekommen waren wir zuerst durchaus positiv überrascht, doch als uns klar wurde, dass wir unser ganzes Tackle rund 100 Meter bergab tragen mussten, war Schluss mit lustig! Vermutlich hätten Jürgen und ich verweigert diesen Aufwand auf uns zu nehmen und wir wären wohl weiter gefahren. Aber unsere beiden Freunde motivierten uns und halfen bei dieser schweren Arbeit. Als alles in den beiden Booten eingepackt war hatten wir gute 2 km zum empfohlenen Angelplatz vor uns. Starker Wind sowie Regen machten die Überfahrt zum Horrortrip, doch wir schafften es schlussendlich. Unser 2 Mann Bivvy hatte gerade einmal Platz und auch die beiden Rod Pods links und rechts verteilt, wurden in sehr überschaubarer Distanz aufgebaut. Hinter uns gab es nur Dornen und dichtes Buschwerk, was den täglichen Gang mit dem Spaten zu einer Herausforderung machte. Unser Bewegungradius war also für die nächste Zeit auf ein paar Meter beschränkt. Diese Seeseite war total verwildert und ein Paradies für wilde Tiere. Zweimal mussten wir mitten in der Nacht große Steine nach einer Wildschweinhorde werfen um sie in die Flucht zu schlagen. Der See selbst gefiel uns und wir hatten eine tolle Aussicht. Wir wussten von unseren Freunden, dass Karpfen und Amur weit über 30 kg bereits gefangen wurden. Andere Karpfenangler gab es so gut wie gar nicht. Das erschreckende am See war allerdings die Wassertiefe. Nie zuvor hatten wir nur im Ansatz so ein tiefes Gewässer befischt! Das steinige Ufer brach extrem steil ab und nur 20 Meter davon entfernt hatte das Wasser eine Tiefe von gut 15 Meter und so ging es dann auch weiter. Ich las bei meinem Echolot das erstemal 102 Meter ab, was mich echt beeindruckte. Doch der See hat noch rund 70 Meter mehr an Tiefe zu bieten! Somit war klar, dass wir nur die Uferregionen befischen konnten. Wir wussten zwar von unseren Freunden was uns erwarten würde aber die Realität hat uns dann doch überrascht. 
Der "Tieftaucher"
Es war Anfang Oktober und extrem warm. Die Wassertemperatur lag bei über 20 Grad und selbst bei 15 Meter war das Wasser noch gute 17 Grad warm. Darunter lag wohl die erste Sprungschicht und es kühlte deutlich ab. Aus diesem Grund versuchten wir Angelplätze in Tiefen zwischen 5 und 15 Meter zu finden. Die zwei erlaubten Ruten konnten wir gerade vernünftig positionieren, denn die Schnüre liefen mehr oder weniger parallel zum Ufer. Trotzdem waren wir guter Hoffnung, denn ein anständiger Wind drückte uns entgegen. Wir fütterten reichlich mit Boilies - Nutrabaits Trigga und Enervite -  und wir waren zuversichtlich. Es dauerte aber fast 48 Stunden bis das erstemal der Bissanzeiger heulte. Der Drill war gemütlich aber trotzdem ein Novum! Als wir mit dem Boot über dem Fisch waren und Jürgen zu pumpen begann, bemerkten wir, dass nicht einmal die 25 Meter Schlagschnur auf der Rolle waren. Der Karpfen war also 30 - 35 Meter direkt unter uns. Wahnsinn!


Mit knapp 15kg waren wir happy über den ersten Karpfen. Die nächsten beiden Tage hatten wir sporadisch Aktionen von kleineren Karpfen und verloren ein paar aufgrund von Ufernahen Hindernissen. Zwei gute Graskarpfen fanden auch Geschmack an den Boilies und wir hatte Spaß beim Drillen. Der Rest der Session ist schnell erzählt. Der Wind flaute ab und es gab Tage lang  nur Windstille und das Wasser war Spiegelglatt. Unser Chancen auf weitere Fische standen daher sehr schlecht und wir entschlossen uns daher die Heimreise etwas früher als geplant anzutreten. 
Obwohl wir nicht das erhoffte Ergebnis erzielen konnten war es wieder einmal ein tolles Abenteuer!
 
Tight lines
Andreas Karrer