Freitag, 8. Februar 2019

New Generation

Es gibt einen guten Grund weshalb wir unseren Blog kaum noch bearbeiten. In mehr als 30 Jahren spezialisierten Karpfenangeln haben wir einiges erlebt und gesehen. Viele begannen in dieser Zeit mit dem Karpfenangeln und ebenso viele von ihnen hörten damit wieder auf. Das auch manchmal schon nach kurzer Zeit. Schnelle Erfolge mit sehr großen Fischen sind speziell in den letzten Jahren selbst für Einsteiger keine Seltenheit mehr, gibt es doch genug gut besetzte Gewässer mit hochgefütterten Big Fish. Über die sozialen Medien wie Facebook wird der gefangene große Brocken noch VOR dem Fotografieren in die Internetwelt gepostet um dann voller Stolz viele "Daumen hoch" einzusammeln. Klarerweise muss man schon zumindest ein Teamangler sein um die entsprechende  Bewunderung zu bekommen. Das ist extrem wichtig für das Ego, wie gut man doch ist und so am besten Wege scheint vielleicht doch Bekanntheit zu erreichen. Mitreden kann nur der, der 1000ende Facebook Freunde aufzuweisen hat, die man am besten bekommt, wenn schon etwas "geleistet" wurde. 25 kg plus darf es heute schon sein, 30 kg+ ist natürlich noch eine Stufe besser aber wenn es nur 20iger für einen gibt, drängt man sich nicht in den Vordergrund. Und die Möglichkeit auf ein Sponsoring muss noch warten, da hilft es auch nicht, wenn beim Ultraweitwinkel Foto die Finger versteckt werden, um die Trophäe noch etwas mächtiger darzustellen.


Wir haben mit Sicherheit eine ganz andere Einstellung zum Karpfenangeln als viele, die erst ein paar Jahre dabei sind. Diese junge New Generation oder meiner Ansicht nach vielleicht besser die Facebook Generation kann unter Umständen wenig dafür, weil sie nichts anderes vorgelebt bekommen hat. Trotzdem liegt es an jedem Einzelnen, mit welcher Einstellung er an dieses schöne Hobby heran geht. Es wäre auch nicht fair zu behaupten, dass nur jüngere Angler Facebook Junkies sind, nein mit Sicherheit nicht, denn es gibt genug Ältere, man sollte glauben erfahrene Angler, die eben so viel Müll verbreiten und nichts anderes als Selbstdarsteller sind. Im echten Leben haben sie es nicht einmal zu einem vernünftigen Job geschafft. Viele lassen sich von solchen Typen blenden und nur wenige hinterfragen das, denn mit so vielen gefangenen Riesenkarpfen muss man wohl ein Supertyp in der Szene sein. In welchen Gewässern diese gefangen wurden ist völlig sekundär und wird auch nicht erwähnt. Es gibt sowohl im Inland aber speziell im Ausland mittlerweile sehr bekannte und meistens kommerziell geführte Seen, für die mancher bereit ist alles zu zahlen, nur um von dort Riesenkarpfen zu fangen. Das in so einem See ein gefangener kapitaler Karpfen nichts mit fischereilichem Können zu tun hat, ist vielen auch egal. Denn mal ehrlich, wo liegt die Kunst in einem dichtest besetzten Großfischgewässer, die oftmals auch nur ein paar Hektar groß sind, erfolgreich zu sein. Große Karpfen müssen viel fressen und wenn sie in einer so hohen Stückzahl umher schwimmen, wird man sie mit genug Futter ohne große Probleme fangen können. Eine echte Location ist dort auch nicht erforderlich. Futter rein geschüttet und einfach warten. Wir haben in Vergangenheit vor Jahren auch das ein oder andere Gewässer befischt, welches zur damaligen Zeit bekannte Big Fish Seen waren aber im Vergleich zu heute, bezahlten wir noch normale Preise für die Fischereiberechtigung. Aber das ist schon länger her und wir meiden diese Gewässer, weil es neben den verrückten Preisen einfach zu viele Angler gibt, mit denen wir nicht gleichzeitig am Wasser sein wollen.


Viele Firmen im Angelbusiness, die ihre Köder oder ihr Tackle bewerben wollen, stellen das natürlich gerne anders dar. Ihre Teamangler sind einfach so gut und Angler der Extraklasse. Natürlich gibt es Ausnahmen aber im Grunde nach, werden die Teamangler, die nach ein paar Jahren Karpfenangeln ach so viel Erfahrung haben, nur an die jeweilige Firma gebunden um speziell über die sozialen Medien für diese Werbung zu machen. Wir waren einmal bzw sind noch Teamangler aber zu dieser Zeit waren Feedback und konstruktive Kritik noch erlaubt und auch gewünscht. Heute sind aus vielen Teamangler Marionetten geworden, die einfach glücklich sind dabei zu sein und erfreuen sich an etwas günstigeren Preisen für Baits oder Tackle. Das alles passt in die heutige Zeit  und auch beim Karpfenangeln ist das zusätzliche Ausnützen der sozialen Medien aus kommerziellen Gründen daily business. 


Keine Frage, im Zuge der weltweiten Digitalisierung sind soziale Medien wie Facebook,Twitter, Instragram etc heute wichtig und nicht mehr wegzudenken. Jedoch gibt es dadurch auch die Schattenseite. Ich beziehe diese Aussage natürlich lediglich auf unser Hobby und es ist mir ein Graus, wenn mir von diversen Facebook Kommentaren, die oftmals auch bösartig und verletzend sind, erzählt wird. Wie viele, ich sage es einmal vorsichtig, nicht ganz so clevere Menschen es als Karpfenangler gibt, kann ich auch bei Kommentaren von öffentlich zugänglichen Facebookseiten lesen. Inhaltlich geschriebener Schwachsinn gepaart mit Rechtschreibfehlern sind allgegenwärtig.


Da wundere ich mich schon, welche traurige Entwicklung das Karpfenangeln genommen hat und bleibt für uns nur ein Weg. Wir umgeben uns nur noch mit den Anglern, die eine ähnliche Sichtweise und Zugänge zum Karpfenangeln haben und sich nicht über große gefangene Fische persönlich identifizieren müssen, um als Mensch einen Wert zu haben. Dieser Kreis an Personen ist klein geworden, dafür aber umso wertvoller.


Als wir vor ein paar Jahren mit unserem Blog begonnen haben, war das Rundherum um das Karpfenangeln für uns noch recht vernünftig und wir haben gerne ein paar von unseren Erfahrungen im Internet für Interessierte geteilt. Doch die Entwicklung hat gezeigt, dass uns die Begeisterung und in vielen Fällen auch das Verständnis für die Art und Weise wie sich heutzutage das Karpfenangeln darstellt fehlt und es keinen vernünftigen Grund mehr gibt, diesen Blog weiter zu führen.


Der Minderheit von Karpfenanglern, die ähnlich denken wie wir, wünschen wir soweit es möglich ist, angenehme und genussvolle Stunden am Wasser.




Andreas Karrer und Jürgen Weisz

Montag, 10. Dezember 2018

Mittwoch, 20. Dezember 2017

2017


Ein bisserl Schreibfaul für unseren Blog sind wir jedenfalls geworden. Vielleicht verspüren wir wieder einmal mehr Lust etwas zu tun aber Dinge und deren Wichtigkeit ändern sich mit der Zeit. Jedenfalls sind wir aber beim Angeln noch mit voller Begeisterung dabei. Der letzte gefangene Karpfen aus 2017 vom Dezember war bei Schnee ein besonderer und rundete diese ausgezeichnete Saison perfekt ab.







Dienstag, 9. August 2016

Alles Gute kommt von oben - aber nicht immer!

Ich habe die Gefahr völlig unterschätzt als mir davon erzählt wurde. Anfang Juni waren Jürgen und ich für eine gute Woche unterwegs. Wir hatten einen guten Angelplatz und ich eine angenehme schattige Stelle unter einer schönen Eiche. Ganz in der Nähe habe ich dann auch mein Bivvy aufgestellt. Sechs Tage lang lief alles nach Plan. Wir fingen Fische, das Wetter war gut und auch sonst passte alles. Gegen Ende der Session kam dann doch noch ein Gewitter mit starkem Wind. Auch das haben wir gut überstanden und am vorletzten Tag war es wieder heiß. Der Sprung ins kühle Naß im Adamskostüm war mehrfach am Tag notwendig. Mein Handtuch legte ich zum trocknen immer auf das Bivvy. Auch kurz vor der Heimfahrt gab es noch ein kurzes Erfrischungsbad.


Am Abend dann vor dem Fernseher begann mein Oberkörper zu brennen und zu jucken und auch im Intimbereich das gleiche empfinden. Schei.... was war da los? Nach Begutachtung war alles voller roter kleiner Pusteln, die echt verdammt juckten und von Stunde zu Stunde schlimmer wurden. Nun fiel mir die Geschichte vom Eichen Prozessionsspinner wieder ein. Gesehen hatte ich die Raupen dieses Falters am Baum und auweh, offensichtlich hatten sie mich tatsächlich erwischt.


Raupe des Eichen Prozessionsspinners - Foto Internet
Sofortige Recherchen im Internet ergaben, dass sich diese Vieher mittlerweile von der iberischen Halbinsel her über ganz  Mitteleuropa ausgebreitet haben. Wälder mit hohem Eichenbestand bieten beste Lebensbedingungen aber auch einzeln stehende Eichen sind ein Ort ihrer Begierde. Vor allem in der warmen Jahreszeit legt der Falter seine Eier an den Ästen der Eiche ab. Die daraus entstehen Raupen leben gesellig und marschieren wie im Gänsemarsch im Zuge ihrer Nahrungsaufnahme den Ästen entlang - daher auch ihr Name. Das Böse an den Raupen ist, dass sie ab einem gewissen Entwicklungsstadium hunderte von Härchen haben, die durch Berührung oder Wind abfallen. Aufgrund kleiner Widerhaken an diesen sogenannten Brennhaaren, haften diese an Haut, Bekleidung, an Tieren oder so wie in meinen Fall am Handtuch perfekt. Selbst hunderte Härchen sind dann mit freien Auge nicht zu erkennen. Durch das in den Haaren befindliche Nesselgift entstehen schlußendlich allergische Reaktionen an der Haut, die je nach Ausmaß auch schlimmere Folgen haben können.


Jedenfalls habe ich mir die nach dem Gewittersturm an meinen Bivvy wohl überall verbreiteten Raupenhärchen durch das Handtuch herrlichst in meinen Körper eingerieben. Das Ergebnis zeigt euch am Ende das u.a. Foto und ich konnte am nächsten Tag den Gang zum Arzt nicht vermeiden. Zu stark war das Ausmaß und nur eine Spritze mit einen Giftcocktail mit Kortison half dann innerhalb der nächsten 48 Stunden.
Erspart euch das!
Also haltet eure Augen offen. Kontrolliert in der warmen Jahreszeit, vorallem wenn Eichen in der Nähe sind, die Bäume nach eventuellen Raupen. Berührt die Tiere nicht, haltet euch fern und stellt kein Bivvy in der Nähe auf. Selbst wenn der Platz noch so verlockend aussieht möchte ich niemanden ein ähnliches Erlebnis wünschen.




Andreas Karrer

Donnerstag, 4. August 2016

Fox Royal Cook Tent Station

Nach einer "kurzen" Schreibpause wollen wir wieder einmal einen Blogeintrag vornehmen. Ich bin vom neuen Fox Royal Cook Tent Station Cooking House sehr angetan und deshalb ist es einer Kurzbeschreibung sicher wert.


Keine Frage, ist es doch sehr komfortabel, wenn es bei längeren Sessions einen vernünftigen Unterschlupf gibt. Am Markt gibt es verschiedene Variationen von Unterständen, am bekanntesten ist wohl das AVID Screenhouse. Ein sehr geräumiges Camping Kochzelt für Angler, welches ich vorallem bei schlechten Regenwetter mehrfach genossen habe. Darüberhinaus bietet es sehr viel Platz für Gerätschaften aller Art und es können sehr komfortabel vier Angler Schutz finden. Alles top jedoch mit dem Nachteil, dass es aufgrund seiner Größe und Höhe sehr windanfällig ist. Vor zu erwartenden Gewitterstürmen ist es ratsam das Zelt so weit abzubauen, dass es zumindest an Höhe verliert.


Die Fox Kochhütte hingegen ist starkem Wind gewachsen. Vom Konzept her anders aufgebaut bietet es auch nur zwei Anglern Platz, jedoch sind die Alusteckverbindungen für eine hohe Robustheit verantwortlich. Da ich eine längere Session ohnehin nur mit einem Freund gemeinsam unternehme erfüllt die Fox Kochhütte meine Erwartungen daher besser als das AVID. Denn von der Größe her findet man für Gaskühlschrank, Tisch, Kochutensilien, Essenboxen und zwei Sesseln genügend Platz. Also ein richtiges Basislager, was vorallem bei schlechten Wetter große Vorteile hat aber auch an heißen Tagen bei wenig Schatten angenehme Vorzüge bietet. Die angesprochene Stabilität erreicht man zustätzlich mittels Abspannleinen und bis dato hatten wir auch bei Gewitter mit starken Wind keinerlei Probleme. Unterm Strich eine tolle Ergänzung in unserer Ausrüstung und anders wie beim AVID kann dieses Zelt auch bei weniger verfügbaren Platz gut aufgestellt werden.


Einziger kleiner Nachteil, den ich nicht unerwähnt lassen möchte ist die Tatsache, dass sich das Zelt wenn man es alleine benutzt, nur mit etwas mehr Mühe aufstellen lässt. Zu zweit hingegen ist das kein Problem und geht recht rasch. Da ich das Zelt jedoch kaum alleine benutze ist dieses kleine Manko sekundär. Weitere technische Details sind im Fox Katalog zu nachzulesen.


Wir möchten es jedenfalls nicht mehr missen und können das Fox Royal Cook Tent Station nur weiter empfehlen.


Petri Heil


Andreas Karrer


Genug Platz für zwei Angler
Das Alugestell bringt viel Stabilität
 
Die Abspannleinen geben zusätzliche Sicherheit bei starken Wind 
 

Sonntag, 31. Januar 2016

2016

Der Start in die neue Saison dauert nicht mehr lang! Die Vorbereitungen sind voll im Gange und einige Kilos an Mix stehen bereit um abgerollt zu werden. Wo auch immer die Baits hinein fallen werden, ich bin überzeugt sie werden fangen. Auch wenn es für mich einen überraschenden und schmerzlichen Verlust meines bisherigen Hausgewässers gegeben hat, bin ich motiviert für 2016. Dieser Umstand eröffnet aber auch neue Horizonte. Ich habe in den letzten Jahren doch viele Stunden an dieser sehr schönen und schwierigen Schottergrube verbracht aber dadurch zu wenig Zeit gehabt andere Herausforderungen anzugehen. Das wird sich heuer ändern und selbst wenn ich meine Zielfische gewichtsmäßig in Zukunft geringer ansetzen muss bleibt doch die Fischerei an sich im Mittelpunkt. Diese will ich wie in Vergangenheit voll genießen und dazu ist es nicht immer notwendig Monsterkarpfen zu fangen. Aber ich werde ja sehen wie es am Ende aussieht.

Das vergangene Jahr war toll und für Jürgen und mich immer mit viel Freude verbunden. Egal ob im Ausland oder daheim - wir haben es überall genossen!

Speziell im Herbst und bis in den Dezember hinein konnten wir erfolgreich sein. Hier ein paar Fotos von Herbstschönheiten.

Andreas Karrer

 
 

 

 
Der letzte tolle Fisch aus meinem ehemaligen "Hausgewässer"
 

Donnerstag, 23. Juli 2015

Graskarpfen - eine Sommeroption

Die seit einiger Zeit andauernden heißen Sommertemperaturen und das warme Wasser bieten für mich keine idealen Bedingungen um auf Karpfen zu angeln. Deshalb konzentriert sich mein Einsatz eher auf den Fang von Amur ( Graskarpfen ), da diese Fische bei Hitze deutlich aktiver sind und sich auch besser fangen lassen. Nicht jeder Angler mag diese Fische, einige finden Sie sogar lästig aber ich freue mich, wenn ich einen im Netz habe. Graskarpfen können wirklich groß werden und beeindrucken mich genauso wie ein großer Karpfen. Erst kürzlich durfte ich in Frankreich einen Amur von über 31kg für meinen Freund Karl keschern. Ein wirklich gewaltiger Fisch und der größte Graskarpfen, den ich bis jetzt am Ufer gesehen habe.


Gezielt diesen Fisch zu beangeln macht mir jedenfalls Spaß. Motiviert von den Erfolgen eines Freundes habe ich in den letzten Wochen auch sehr viele Partikel gekocht. Mais, Weizen, Hanf und Tigernuts werden von den Grasern geliebt.


Beim Füttern sollte damit nicht gespart werden, denn ein paar große Fische putzen das Futter recht schnell weg.

Als Hakenköder bevorzuge ich Tigers, die ich gerne mit Plastikmais in Snowman Style präsentiere. Die Kampfkraft der Graskarpfen ist ein weiterer Grund, weshalb ich diesen Fischen nach stelle.

Ein paar schöne Fische bis über 20 kg konnte ich heuer schon fangen und es dürfen gerne noch ein paar mehr werden!




  
Wer würde so ein Monster nicht gerne in Händen halten?!
 



















Also verschmäht die Graser nicht :-)


Andreas Karrer




 


Montag, 20. April 2015

Fox FX11


Diese Rolle von FOX ist ein ausgezeichneter Allrounder! Ich gehe nun mit der FX11 in die dritte Saison und möchte erst jetzt ein Feedback darüber bringen. Die Qualität eines Produktes kann erst nach einer längeren Gebrauchsphase wirklich eingeschätzt werden. Deshalb bin ich kein Freund davon,  wenn schon kurz nach der Markteinführung eines Produktes Lobeshymnen nieder geschrieben werden. Die Werbung wird uns immer nur das Beste übermitteln wollen.

Aber nach sehr vielen gefangenen Fischen behaupte ich mit der FX11 eine solide Rolle zu besitzen, die mir gute Dienste leistet.

Diese Angelrolle ist wirklich ein gutes Allroundwerkzeug, weil ausreichend Schnurkapazität vorhanden ist und fast 400 m 0,37 mm Mono zur Verfügung stehen können. Somit gibt es genug Schnur um auch mit dem Boot über eine große Distanz den Köder abzulegen. Sie eignet sich aber genauso gut für ganz normales Wurfangeln. Der langsame Spulenhub endet in einer beeindruckenden Schnurverlegung. Die Bremse lässt sich fein justieren und gibt die Schnur im Drill sehr weich frei. Das Getriebe arbeitet sauber und ermöglicht ein laufruhiges und vibrationsfreies Einkurbeln. 

Mir gefällt außerdem das einfache schwarze Design sehr gut. In Summe gesehen eine empfehlenswerte Rolle zu einem sehr fairen und guten Preis Leistungsverhältnis. Wer also auf der Suche nach einer verlässlichen Angelrolle ist wird von der FX11 begeistert sein und begegnet der Konkurrenz von Daiwa oder Shimano in diesem mittleren Preissegment auf dem selben Level.

Andreas Karrer
 
I like it!






 
 
 

Dienstag, 23. Dezember 2014

Kurz bevor es finster wird

Karpfenangeln ist für uns viel mehr ist als nur Fische fangen. Die Natur in all seinen Facetten zu erleben ist etwas besonderes. Angler so wie wir, die gerne rund um die Uhr über 24 Stunden und länger im Freien sind, können sehr intensive Naturerlebnisse haben. Über Wind und Regen, Sturm und Gewitter, Kälte und Eis während dem Angeln können wir viel erzählen. Es gilt aber den Naturelementen zu trotzen, wenn es einmal draußen ungemütlich ist. Umso angenehmer sind dann die Tage an denen uns die Natur ihre Schönheit in vollen Zügen genießen lässt. Zu gewissen Jahreszeiten oder bei speziellen Wetterphasen können manchmal spektakuläre Sonnenuntergänge beobachtet werden. Solche besonderen Momente am Wasser machen unser Hobby noch wertvoller! 

Wir hoffen euch gefallen die nach gereihten stimmungsvollen Bilder von einem speziellen Ende eines Tages genauso wie sie uns damals beieindruckt haben.

Andreas Karrer

 
 
 

Donnerstag, 20. November 2014

Karpfenverkauf erledigt

Vor kurzem haben wir rund 800 kg Karpfen verkauft. Es waren traumhaft schöne und gesunde Karpfen zwischen 2-4kg. Unsere Käufer bekamen eine ausgezeichnete "Ware". Nächsten Herbst wird es dann eine Wiederholung geben, allerdings werden dann unsere Fische wohl in einer deutlich höheren Gewichtsklasse zu haben sein. Interessenten sollten sich rechtzeitig bei uns melden.

Solche Beauties waren vereinzelt auch dabei
Andreas Karrer

Donnerstag, 2. Oktober 2014

September Erfolg

Zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu sein ist schon der halbe Erfolg. Wir haben das oft genug gelesen oder gehört. Mir ist das glücklicherweise kürzlich bei einer 4 Nächste Session passiert, denn allzuoft kommt das in dieser Form bei mir nicht vor. Wenn die Karpfen fressen wollen und sie die Futterplätze aufsuchen kann das Angeln auf unseren Zielfisch recht einfach sein. Dann kommt es gar nicht so auf die anglerischen Fähigkeiten an, weil gutes Futter mit einem leckeren Hakenköder bereits ausreicht. Es ist schon ein bisserl verrückt wenn innerhalb von nicht einmal 36 Stunden 7 Bisse an einem sonst recht schwierigen und launenhaften Gewässer kommen. Dabei 6 tolle Karpfen zu landen - zwei echte Biggies sogar innerhalb von nur 45 Minuten! - das hatte ich auch noch nie.

So schnell der Spuk begonnen hatte, so schnell war er dann auch wieder vorbei und danach blieben die Bissanzeiger wieder ruhig.

Wie oft bin nach guter Vorbereitung voller Hoffnung am Ufer gesessen und war zuversichtlich und trotzdem passierte das ganze Wochenende nichts oder das Ergebnis war nicht so wie erhofft. Ja, das ist Karpfenangeln und zumeist wenn man nicht damit rechnet passiert etwas außergewöhnliches. Schön, dass ich es diesesmal so erwischt habe.


Tight lines

Andreas


26,60kg Beauty

 
 

Neuerliche Begegnung nach zwei Jahren - dieses mal 21,50kg

 
 
 

Freitag, 1. August 2014

Wir verkaufen Karpfen mit Top Genen


Jürgen und ich sind Mitglieder eines kürzlich gegründeten Vereins. Unser neues Vereinsgewässer hat eine Wasserfläche von gut 10,50 ha und diente dieser große Teich bis vor kurzem der Fischzucht. Die Qualität der Karpfen aus dieser Teichwirtschaft war immer sehr gut und wurden mit diesen Fischen in Vergangenheit mehrere Besatzmaßnahmen an diversen Schottergruben vorgenommen. Die Karpfen haben enormes Wachstumspotential und können bei richtigen Bedingungen jährlich außergewöhnliche Gewichtszunahmen verzeichnen. Innerhalb nur weniger Jahre wuchsen die mit 2-3 kg eingesetzten Karpfen enorm und erreichten einige dieser Fische zwischenzeitlich Gewichte von über 30 kg bis sogar 36 kg. Und sie wachsen weiter!

Wir regulieren derzeit den Bestand unseres Vereinsgewässers und verkaufen daher Karpfen, die derzeit im Schnitt 2-2,5 kg wiegen.

Der Abfischtermin wird voraussichtlich Ende September 2014 sein. Wir haben derzeit ca 350 Stück für den Verkauf vorgesehen. Die nächste Chance wird es dann im Frühjahr 2015 geben.

Der Preis ist sehr fair. Die Kosten pro kg sind Euro 3.-.  Die Fische müssen aber selbst abgeholt und transportiert werden.

Wer also Karpfen kaufen möchte, die von den Genen her locker die 20 kg Barriere oder mehr brechen können, ist bei uns richtig. Bei Interesse bitte bei uns rechtzeitig melden, weil wir derzeit nur eine beschränkte Anzahl an Fischen haben.

Die Kontakt E-Mail Adressen könnt ihr unserem Profil entnehmen.

Hier noch ein paar Bilder von mittlerweile sehr guten Karpfen, deren Herkunft mit Garantie aus dieser Zucht stammen.

Andreas Karrer




Unser neues Vereinsgewässer



Donnerstag, 24. Juli 2014

Nachwuchsfischerin

 Vor ein paar Wochen war ich mit meinen 2 Mädels auf unserem Vereinsgewässer zum Fischen. Nachdem meine Tochter Sofie schon vor 2 Jahren eine an ihr Alter angepasste Rute geschenkt bekommen hat, war diese natürlich auch mit dabei. Waren es in den vergangenen 2 Jahren Rotfedern und kleine Schleien, die ihr an den Haken gingen, so konnte sie dieses mal richtig tolle Karpfen fangen und das schon ganz alleine. Für mich ist wichtig, dass Sofie echt Spaß beim Angeln hat und das kann man durchaus auf den Bildern erkennen. Zum Glück ist ein ganzes Wochenende ohne Fernseher oder anderen elektronischen Spielgeräte für uns Drei kein Problem und das Schlafen in einem Zelt ist wahrscheinlich für jedes Kind ein richtiges Abenteuer. Der einzige Wehrmutstropfen für Sofie waren die vielen Gelsenstiche die sie sich schon am ersten Abend zu zog, aber sonst war Sofie und natürlich auch meine Frau Tina und ich sehr begeistert von diesem schönen und durchaus entspannenden Fischerwochenende!!!
 
 
Der 1. Karpfen ist im Netz!!!
 
 
Die Freude über den 1. selbstgefangenen Karpfen ist rießengroß!!!


Und schon ist der Nächste an der Reihe!!!
 


Auch hier war die Freude sehr groß!!!



Der war schon ganz schön schwer!!!

 
Viel Spaß mit euren "Kleinen" am Wasser wünscht euch

Jürgen



Dienstag, 22. Juli 2014

Hitzeperiode

Schöner Spiegler unmittelbar nach einem Gewitter gefangen
Das Fischen in Hitzeperioden ist zumeist nicht von großem Erfolg geprägt, doch oftmals kann sich das Blatt sehr schnell wenden. Ein kräftiges Sommergewitter, welche in den letzten Jahren immer häufiger vorkommen, kann die Durststrecke sehr schnell in einen waren Siegeszug drehen. Der durch den Regen und Wind eingebrachte Sauerstoff lässt die Fische aus der Lethargie erwachen und manchmal in einen richtigen Fressrausch verfallen.







Auch dieser Schwarze Armur biss nur kurze Zeit nach
dem Gewitter.

Dann ist es wichtig, genau zu diesem Zeitpunkt vor Ort zu sein, da dieser Fressrausch schon wieder nach wenigen Stunden vorbei sein kann. Ein Großteil des eingebrachten Sauerstoffs verflüchtigt sich durch die hohe Wassertemperatur und die Fische minimieren auch wieder die Nahrungsaufnahme. Aber innerhalb dieser zumeist nur wenigen Stunden kann man richtige Sternstunden erleben.




Makelloser Schuppi am späten Abend in der
vergangenen Hitzeperiode gefangen
Wenn ich an solchen Hitzeperioden am Wasser bin, rechne ich tagsüber eigentlich nicht mit Aktion. Eine realistische Chance sehe ich nur dann, wenn ich mit einem Zig Rig fische. Hierbei verwende ich die Zig Aligner von FOX. Die Handhabung ist sehr einfach und durch die vielen verschiedenen Farbmöglichkeiten, kann ich mein Köderimitat schnell und einfach abändern bzw. an die Gegebenheiten anpassen. Durch einbringen von Zig Rig Futter (Trockenfutter mit viel Anteil an Schwebestoffen oder auftreibende Materialien wie Kokosraspeln) kann die Aussicht auf Erfolg deutlich erhöht werden.


Leider habe ich in sehr trüben Gewässern mit Zig Rig keine guten Erfahrungen gemacht. Hier bleibt dann zumeist nur auf den Abend oder die Nacht zu hoffen und einen unserer Zielfische doch noch zu überlisten.

Wünsche Euch einen erfolgreichen Sommer, aber vorallem viel Spaß dabei.

Jürgen

Dienstag, 15. Juli 2014

Sommerzeit

Manche Fänge haben für mich einen besonderen Stellenwert. Kürzlich war ich überrascht eine gewaltige Schleie von 5,30kg im Kescher zu haben. Auch wenn das kleine Pop Up eigentlich einen Karpfen überlisten sollte, lieferte die Schleie ein paar kräftige Fluchten in Ufernähe. Von der Schönheit dieses Fisches war ich begeistert und ein Foto für den Blog ist auf jeden Fall ein Muss!

 
Auch der Schuppenkarpfen, den ich am Wochenende aus einer Schottergrube fangen konnte, wird mir in schöner Erinnerung bleiben. Er lieferte mir einen spektakulären Drill in der Nacht. Die herrliche goldbraune Färbung kam erst bei der Fotosession so richtig zur Geltung. Obwohl es der einzige Fisch bei der zwei Nächste Sitzung war, konnte ich sehr zufrieden zusammen packen.

 
 
Andreas Karrer



Donnerstag, 3. Juli 2014

Grazy Carpers Homepage neu

Es hat sehr lange gedauert aber nun gibt es eine überarbeitete und modernere "Grazy Carpers" Homepage. Unter www.grazy-carpers.at findet ihr nun unter anderem auch auch eingearbeitete Videos, die künftig immer wieder Zuwachs finden werden.

Erinnert ihr euch noch an den Post " Die Karpfenwelt mit GoPro" - den dazugehörigen Kurzfilm könnt ihr  hier ansehen. 

2010 und 2011 war die Zeit als wir an einer großen Schottergrube im Süden von Graz durch echten Teamgeist ein außergewöhnliches Ergebnis erzielen konnten. Der neue Bericht auf der Homepage schildert diesen Erfolg unseres einmaliges Rotationprinzips.

Mit Daniel Schweinzer haben wir nun einen jungen Neuzugang, der die  Homepage gestaltet hat und sie weiter betreuen wird.


Andreas Karrer